Lasertherapie bei Pferd und Hund
Laserlicht als ergänzende Behandlungsmethode
Die Low-Level-Lasertherapie, auch Photobiomodulation genannt, ist ein Verfahren, bei dem Licht bestimmter Wellenlängen gezielt auf Körperbereiche gerichtet wird. Sie wird in der Tiermedizin unter anderem begleitend bei Beschwerden des Bewegungsapparates, im Wundmanagement und zur Stimulation von Akupunkturpunkten eingesetzt.
Für meine Arbeit verwende ich einen LaserPen und eine Laserdusche der Firma MKW Lasersystem.
Wann wird Lasertherapie eingesetzt?
Muskulatur und Bewegungsapparat
Die Lasertherapie wird unter anderem bei muskulären Beschwerden und im Rahmen der Betreuung von Pferden mit Bewegungseinschränkungen als ergänzende Methode eingesetzt.
Sehnen und Gelenke
Bei tierärztlich abgeklärten Beschwerden an Sehnen und Gelenken kann die Lasertherapie als begleitende Anwendung in Betracht kommen.
Wundmanagement
Auch bei der Versorgung und Nachbetreuung von Wunden wird die Lasertherapie als ergänzendes Verfahren eingesetzt. Die Anwendung erfolgt bei behandlungsbedürftigen Wunden in Abstimmung mit dem Tierarzt.
Schmerzbezogene Beschwerden
Die Lasertherapie wird auch mit dem Ziel der Schmerzlinderung angewendet. Wie wirksam sie im Einzelfall ist, hängt unter anderem von der jeweiligen Erkrankung und den Behandlungsbedingungen ab.
Laserakupunktur
Bei der Laserakupunktur werden ausgewählte Akupunkturpunkte mit Laserlicht stimuliert. Anders als bei der klassischen Akupunktur werden dabei keine Nadeln verwendet.
LaserPen und Laserdusche
LaserPen – gezielte Behandlung
Mit dem LaserPen behandle ich kleinere Körperbereiche, Triggerpunkte und Akupunkturpunkte. Das Laserlicht lässt sich gezielt auf einzelne Stellen richten.
Bei der Laserakupunktur nutze ich den LaserPen zur nadelfreien Stimulation ausgewählter Akupunkturpunkte.
Laserdusche – größere Körperbereiche
Die Laserdusche verwende ich für größere Körperbereiche, beispielsweise die Rücken-, Schulter- oder Kruppenmuskulatur.
Durch mehrere Laserdioden kann eine größere Fläche gleichzeitig bestrahlt werden.
Individuelle Anwendung
Vor einer Anwendung beobachte ich das Pferd, seine Körperhaltung und seine Bewegungen. Auch die Angaben des Besitzers und gegebenenfalls vorhandene tierärztliche Befunde fließen in meine Überlegungen ein.
Ich wähle die Anwendung entsprechend der jeweiligen Situation und achte währenddessen auf die Reaktionen des Pferdes.

